{"id":98,"date":"2017-09-23T13:06:07","date_gmt":"2017-09-23T11:06:07","guid":{"rendered":"http:\/\/zahnarztpraxisluftbruecke.de\/?p=98"},"modified":"2022-02-23T17:34:09","modified_gmt":"2022-02-23T16:34:09","slug":"warum-zucker-fuer-die-zaehne-so-gefaehrlich-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zahnarzt-in-tempelhof.de\/en\/warum-zucker-fuer-die-zaehne-so-gefaehrlich-ist\/","title":{"rendered":"Warum Zucker f\u00fcr die Z\u00e4hne so gef\u00e4hrlich ist"},"content":{"rendered":"<h2>Unter Zucker wird landl\u00e4ufig der normale Haushaltszucker verstanden, doch es gibt eine Vielzahl anderer Zuckerarten, welche sich in einer Reihe von Lebensmitteln \u201everstecken\u201c. Welche Auswirkungen dies auf die Zahngesundheit hat.<\/h2>\n<figure class=\"csc-textpic-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-281\" src=\"https:\/\/www.zahnarztpraxisluftbruecke.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Fotolia_113245468_XS.jpg\" alt=\"\" width=\"424\" height=\"283\" srcset=\"https:\/\/www.zahnarzt-in-tempelhof.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Fotolia_113245468_XS.jpg 424w, https:\/\/www.zahnarzt-in-tempelhof.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Fotolia_113245468_XS-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 424px) 100vw, 424px\" \/><\/figure>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Der \u00fcbliche Haushaltszucker besteht meist aus Saccharose (Mehrfachzucker). Dar\u00fcber sind in Lebensmittel aber auch andere Zuckerarten wie Glucose (Traubenzucker), Fructose (Fruchtzucker) oder auch Laktose (Milchzucker) enthalten. Alle Zuckerarten geh\u00f6ren zu der Stoffgruppe der Kohlenhydrate. Diese sind wichtig f\u00fcr die Energiegewinnung eines jeden Lebenswesens. Dies gilt auch f\u00fcr Mundbakterien, bei denen aber als Abfallprodukt des Stoffwechsels zahnsch\u00e4dliche S\u00e4uren \u00fcbrig bleiben. Daraus entwickelt sich in der Folge Karies. Karies und die Zufuhr von Kohlenhydraten bedingen sich also.<\/p>\n<p>Nicht so bei Zuckerersatzstoffen wie beispielsweise Saccharin, Cyclamat und Aspartam. Diese enthalten keine Kalorien und Bakterien k\u00f6nnen daraus keine S\u00e4uren entwickeln, welche zu Karies f\u00fchren. Dies gilt nicht f\u00fcr Zuckeraustauschstoffe wie beispielsweise Sorbit, Mannit oder Xylit. Sie sind zwar weniger kariogen als herk\u00f6mmlicher Zucker, haben allerdings durch ihren Kaloriengehalt dennoch einen gewissen N\u00e4hrwert f\u00fcr die sch\u00e4dlichen Bakterien.<\/p>\n<p><strong>Kariogenit\u00e4t von Lebensmitteln<\/strong><br \/>\nDabei ist der alleinige Verzehr von Zucker nicht das grunds\u00e4tzliche Problem. Folgende Faktoren der Ern\u00e4hrung beeinflussen die Entstehung von Karies: H\u00e4ufigkeit der Mahlzeiten und des Verzehrs, die Einwirkungsdauer von Lebensmittel auf die Z\u00e4hne, die Reihenfolge der verzehrten Nahrungsmittel (Herzhaftes vor S\u00fc\u00dfem ist ung\u00fcnstiger als andersrum), der Darreichungsform (z.\u00a0B. Obst vs. Obstsaft) und der Zusammensetzung sowie Konsistenz. Klebrige s\u00fc\u00dfe Speisen haften gut an den Z\u00e4hnen und k\u00f6nnen entsprechend sch\u00e4dlich sein.<\/p>\n<p>Die Kariogenit\u00e4t von Nahrungsmitteln, welche aus \u201eeinfachen\u201c Kohlenhydraten bestehen, h\u00f6her als bei solchen aus \u201eMehrfach-Kohlenhydraten\u201c. Denn die \u201eeinfachen\u201c Kohlenhydrate sind leichter verg\u00e4rbar. Dazu z\u00e4hlt beispielsweise Honig, der aufgrund seiner Konsistenz auch noch gut an den Z\u00e4hnen haften bleibt. Zu Lebensmitteln mit \u201eMehrfach\u201c-Kohlenhydraten z\u00e4hlt beispielsweise Vollkornbrot.<\/p>\n<p><strong>\u201eVersteckte\u201c Zucker in vielen Lebensmitteln<\/strong><br \/>\n\u201eDieses bedeutet aber keineswegs, dass Lebensmittel wie Honig aus dem Speiseplan gestrichen werden sollten\u201c, erl\u00e4utert Dr. Uta Janssen, Zahn\u00e4rztin aus Berlin-Tempelhof. Gern kann gegessen werden, was schmeckt. Aber wichtig ist das Wissen um die Auswirkungen von Zucker auf die Z\u00e4hne und eine entsprechende Zahnhygiene. Besonders gef\u00e4hrlich sind Lebensmittel, denen man ihren Zuckergehalt nicht \u201eansieht\u201c. Dazu z\u00e4hlen Ketchup, Salatsaucen, Senf, Dosengem\u00fcse und Fertiggerichte sowie viele weitere, welche einen erheblichen Zuckeranteil haben.<\/p>\n<p>Problematisch wird es zudem, wenn das, was die Z\u00e4hne eigentlich sch\u00fctzen soll, auch noch Zuckerarten wie Glucose enth\u00e4lt. So gibt es einige Zahncremes, welche Glucose enthalten. \u201eDavon ist in jedem Fall abzuraten\u201c, sagt Dr. Uta Janssen. Patienten sollten sich hinsichtlich der Ern\u00e4hrung, der richtigen Zahnhygiene samt den daf\u00fcr zu verwendenden Hilfsmitteln von ihrem Zahnarzt beraten lassen.<\/p>\n<p>Foto: Fotolia<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter Zucker wird landl\u00e4ufig der normale Haushaltszucker verstanden, doch es gibt eine Vielzahl anderer Zuckerarten, welche sich in einer Reihe von Lebensmitteln \u201everstecken\u201c. Welche Auswirkungen dies auf die Zahngesundheit hat. Der \u00fcbliche Haushaltszucker besteht meist aus Saccharose (Mehrfachzucker). 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