{"id":66,"date":"2019-07-26T12:34:24","date_gmt":"2019-07-26T10:34:24","guid":{"rendered":"http:\/\/zahnarztpraxisluftbruecke.de\/?p=66"},"modified":"2022-02-23T17:27:08","modified_gmt":"2022-02-23T16:27:08","slug":"wie-psyche-und-zahnfleischgesundheit-zusammenhaengen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zahnarzt-in-tempelhof.de\/en\/wie-psyche-und-zahnfleischgesundheit-zusammenhaengen\/","title":{"rendered":"Wie Psyche und Zahnfleischgesundheit zusammenh\u00e4ngen"},"content":{"rendered":"<h2>Eine neue Studie offenbart: Wer unter Depressionen leidet, hat auch ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr Parodontitis. Wechselwirkungen zwischen Psyche und Entz\u00fcndungen wurden bereits vielfach belegt.<\/h2>\n<figure class=\"csc-textpic-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-313\" src=\"https:\/\/www.zahnarztpraxisluftbruecke.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/AdobeStock_199100848.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"367\" srcset=\"https:\/\/www.zahnarzt-in-tempelhof.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/AdobeStock_199100848.jpg 550w, https:\/\/www.zahnarzt-in-tempelhof.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/AdobeStock_199100848-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><!--more--><\/figure>\n<figure class=\"csc-textpic-image\">Um ganze 19 Prozent steigt das Risiko einer Parodontitis, wenn bereits Symptome einer Depression vorliegen. Zu diesem Schluss kam k\u00fcrzlich ein brasilianisch-d\u00e4nisch-australisches Forscherteam nach einer Untersuchung an 539 Probanden des Jahrgangs 1982. Die Ergebnisse wurden im \u201eJournal of Clinical Periodontology\u201c ver\u00f6ffentlicht.Im ersten Schritt erhoben die Wissenschaftler den parodontalen Befund der Studienteilnehmer. Bei 37 Prozent von ihnen lautete die Diagnose Parodontitis \u2013 14 Prozent litten an einer schweren Auspr\u00e4gung, bei 23 Prozent handelte es sich um leichte oder mittelschwere Formen. Anschlie\u00dfend erfolgten diagnostische Interviews mit den Probanden. Die Gespr\u00e4che wurden anhand eines standardisierten Verfahrens (Beck-Depressions-Inventar) auf depressive Symptomatiken hin analysiert.<\/p>\n<p>Am Ende verglichen die Forscher die beiden Ergebnisse pro Teilnehmer und stellten die Korrelation zwischen Depression und Parodontitis fest. \u00dcber die genauen Mechanismen k\u00f6nnen sie nur spekulieren; denkbar w\u00e4re etwa, dass das Stresshormon Cortisol eine Rolle spielt.<\/p>\n<p><strong>Depressionen verst\u00e4rken Entz\u00fcndungen \u2013 und umgekehrt<\/strong><br \/>\nDass entz\u00fcndliche Prozesse im K\u00f6rper mit psychischen Vorg\u00e4ngen zusammenh\u00e4ngen, ist keine neue Erkenntnis. So haben Studien belegt, dass verschiedenste Entz\u00fcndungen eine depressive Symptomatik versch\u00e4rfen k\u00f6nnen. In umgekehrter Richtung wird eine Beeinflussung ebenfalls angenommen, doch die Studienlage ist hier vergleichsweise d\u00fcnn. Vermutet wird, dass die psychisch bedingte anhaltende Belastung des Immunsystems Entz\u00fcndungen beg\u00fcnstigt.<\/p>\n<p>Die neue internationale Studie unterstreicht, dass die Mundhygiene und die Zahngesundheitsvorsorge gerade von depressiv veranlagten Patienten besonders ernst genommen werden sollten. Auch wenn Parodontitis lange Zeit harmlos erscheint: \u201eEine Parodontitis schreitet oftmals \u00fcber Jahre unbemerkt fort oder verursacht lediglich Symptome, die als vernachl\u00e4ssigbar empfunden werden. Das sollte jedoch nicht \u00fcber die damit verbundene Gef\u00e4hrdung hinwegt\u00e4uschen\u201c, warnt die in Berlin-Tempelhof praktizierende Zahn\u00e4rztin Dr. Uta Janssen. \u201eWird eine Parodontitis nicht behandelt, droht am Ende der Verlust kompletter Z\u00e4hne. Hinzu kommt: Der dauerhafte Entz\u00fcndungsherd im Mund kann zur Ausbreitung von Keimen im restlichen Organismus und damit zu Folgeerkrankungen f\u00fchren.\u201c<\/p>\n<p>Foto: Adobe Stock<\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine neue Studie offenbart: Wer unter Depressionen leidet, hat auch ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr Parodontitis. Wechselwirkungen zwischen Psyche und Entz\u00fcndungen wurden bereits vielfach belegt. Um ganze 19 Prozent steigt das Risiko einer Parodontitis, wenn bereits Symptome einer Depression vorliegen. 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