Irrtümer und Fehlannahmen rund um Implantate

< Attraktivität hängt weitgehend von den Zähnen ab
12.12.2017 10:32 Alter: 3 yrs

Irrtümer und Fehlannahmen rund um Implantate

Bekommt man bei jedem Zahnarzt Implantate? Ist die Behandlung langwierig? Müssen Implantate regelmäßig ersetzt werden? Solche Fragen werden im Internet nicht selten falsch beantwortet. Hier finden Sie verlässliche Auskunft.


Parallel zum Siegeszug der Implantat-Technologie schwillt auch das Angebot an Online-Informationen zu diesem Thema immer weiter an. Und wie es so ist im Netz: Nicht alle Angaben haben Hand und Fuß. Gerade in Laien-Foren wird so manche Fehlinformation verbreitet. Um Klarheit zu gewinnen, finden Sie im Folgenden fundierte Antworten auf häufige Fragen rund um Implantate.

  • Müssen Implantate irgendwann ausgetauscht werden?

    Nein. Wenn in Erfahrungsberichten im Internet ein unabwendbarer Implantat-Austausch geschildert wird, handelt es sich um eine fehlgeschlagene Implantat-Behandlung. Meist ist dafür eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparats verantwortlich. In der Regel leisten Implantate ein Leben lang gute Dienste.

  • Ist die Behandlung langwierig?

    Nein. Anderslautende Berichte beziehen meist vorbereitende Behandlungen mit ein. So sollten Entzündungen wie Parodontitis vor einer Implantation kuriert werden, um die Haltbarkeit des Implantats nicht zu gefährden. Auch ein vorheriger Knochenaufbau (Augmentation) kann notwendig sein. Die eigentliche Implantat-Behandlung erstreckt sich in der Regel auf eine Sitzung beim Zahnarzt, die in der Regel nicht länger als eine Stunde dauert.

  • Kommt es hin und wieder zu Unverträglichkeiten?

    Extrem selten. Das standardmäßig verwendete Titan führt lediglich bei jedem rund 10.000. Patienten zu Komplikationen. Liegt eine solche Unverträglichkeit vor, stehen auch Alternativmaterialien zur Verfügung, etwa Keramik.

  • Sollten ältere Menschen auf Implantate verzichten?

    Dazu gibt es prinzipiell keinen Grund. Wenn die allgemeine Konstitution einen überschaubaren operativen Eingriff zulässt, spricht nichts gegen eine Implantation – Nebenwirkungen oder dauerhafte Belastungen gibt es dadurch nicht.

  • Ist es egal, von welchem Zahnarzt ich mir mein Implantat einsetzen lasse?

    Keineswegs. Zwar ist es allen Zahnärzten erlaubt, doch wenn das Behandlungsergebnis langfristig überzeugen soll, sind vertiefte Kompetenz und Erfahrung gefragt. Bei einer Implantation kann der Behandler auch vieles falsch machen.

  • Haben Implantate überhaupt Vorteile gegenüber den „Klassikern“ Brücke oder Prothese?

    Eindeutig ja. Denn zum Anbringen einer Brücke oder Prothese muss in aller Regel gesunde Zahnsubstanz abgeschliffen werden. Und dabei hält dieser Zahnersatz dann noch nicht einmal annähernd so gut wie ein Implantat. Zudem wird das Kieferknochengewebe durch das Implantat gestärkt.

  • Ist die Implantation selbst sehr unangenehm?

    Nein. Gegenüber beispielsweise einer Zahnextraktion ist eine Implantation mit deutlich weniger Schmerzen verbunden. Die betroffene Region wird örtlich betäubt; auf Wunsch können die Patienten sich auch in einen sanften Dämmerschlaf versetzen lassen.

  • Sind Implantate die vergleichsweise hohen Kosten wert?

    Definitiv ja. Nicht nur, dass sie funktional und kosmetisch die Ideallösung darstellen. Hinzu kommt ihre lange Lebensdauer: Durch sie können sich die Patienten mehrfache Behandlungen derselben Lücke – und damit auch mehrfache Behandlungs- und Zahnersatzkosten – sparen.

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