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17.09.2013

Wie Nuckelflaschenkaries vermieden werden kann

Selbst bei Kleinkindern kann es Zahnfäule, also Karies kommen. Dies kann unter Umständen dramatische Folgen auch für die bleibenden Zähne haben, weshalb die Erkrankung an Karies generell, aber besonders in diesem jungen Alter vermieden werden soll.

Die Entstehung der Karies bei Milchzähnen unterscheidet sich nicht von der bei den bleibenden Zähnen. Doch leider schreitet die Milchzahnkaries deutlich schneller als bei den bleibenden Zähnen voran. Grund dafür sind die anatomischen Zustände und der besondere Aufbau des Milchzahnschmelzes. Die Zahnmedizin erkannte in den 80er Jahren eine besondere Form der Milchzahnkaries. Die Zuckerteekaries oder auch Nuckelflaschenkaries. Wie der Name schon sagt, entsteht diese Form der Milchzahnkaries durch die mehrmalige und manchmal sogar ständige Gabe von gezuckerten Getränken in Nuckelflaschen. Wenn Kleinkinder und Säuglinge diese Nuckelflasche dann fast rund um die Uhr mit sich herumtragen und daraus trinken, werden die Milchzähne ständig mit den süßen Getränken umspült. Es kommt dann rasch zu kariösen Zerstörung der Zähne. Besonders betroffen sind die oberen Schneidezähne. Von dort aus kann sich die Karies auf das gesamte Gebiss ausbreiten und zur weitgehenden Zerstörung selbigen führen.

Tipps gegen Nuckelflaschenkaries

Eltern sollten ihren Kindern die Nuckelflasche nicht als „Dauergabe“ reichen. Prinzipiell sollten die Getränke in den Flaschen nicht gesüßt sein. Am besten ist ungesüßter Tee und Wasser. Um Gewöhnungseffekte zu vermeiden, sollten die Flaschen auch nicht zur Beruhigung oder zum Einschlafen gegeben werden. Es ist ratsam, dass das Kind frühzeitig lernt aus einer „normalen“ Tasse oder einem Becher zu trinken. Sobald der erste Milchzahn zu sehen ist, sollte auch die morgendliche und abendliche Zahnpflege auf dem Programm stehen. Da Kleinkinder aus motorischen Gründen zur richtigen Zahnpflege noch nicht in der Lage sind, sollte die Zahnpflege von den Eltern übernommen werden. Wie sonst auch, sind natürlich auch beim Thema Zahnpflege und Zahnarztbesuche die Eltern das Vorbild. „Frühzeitige Zahnarztbesuche sind nicht nur aus zahnmedizinischer Sicht, also zum Erkennen irgendwelcher Defekte höchst empfehlenswert, sondern auch aus psychologischer Sicht“, sagt Dr. Uta Janssen, Ihr Zahnarzt Tempelhof in Berlin. Bei Kindern, die Zahnarztbesuche von klein auf gewohnt sind und den Zahnarzt aufgrund dieser regelmäßigen Besuche nicht mit Schmerzen oder Unangenehmem verbinden, kann Zahnarztangst gar nicht erst entstehen. Eltern sollten sich einen Zahnarzt suchen, der auch Kinderbehandlung in seinem Leistungsspektrum hat.
Nach dem Zähneputzen und vor dem Zubettgehen sollten Kinder nichts mehr trinken, mit einer Ausnahme: Wasser. Wasser ist als Durstlöscher sowieso am besten geeignet und kann auch nach dem Zähneputzen noch getrunken werden.

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